Unter diesem Motto hatte der VfR Warbeyen seine Mitglieder und Aktiven sowie die weitere Öffentlichkeit in das Vereinshaus geladen, und dieser Einladung folgten rund 45 Gäste im Alter zwischen 11 und 75 Jahren ( 75 J. geschätzt durch Red.) . Als Hauptreferent wurde hierfür der am 27.11.1973 geborene und für den SV Nütterden aktive DFB Schiedsrichter Guido Winkmann aus Kerken verpflichtet und er lieferte spannende und sehr erkenntnisreiche kurzweilige 90 Minuten.

Seine Bundesligapremiere feierte er am 16.08.2008 und beendete sie im vergangenen Jahr. Seit dieser Saison ist er für den DFB als Schiedsrichter im „Deutzer Keller“ (ehem. Köllner Keller) aktiv. Winkmann stellte seinen Vortrag zudem unter dem Leitgedanken „Respekt auf beiden Seiten“. Sehr schnell wurde den Gästen an diesem Abend durch zahlreiche praktische Beispiele und Erfahrungen klar, dass dieser „Job“ am Bildschirm irgendwo in einem Untergeschoss in Köln Deutz alles andere als eine leichte Aufgabe darstellt. Guido Winkmann ist es gelungen die umfangreichen Vorbereitungen, das eigentliche Programm zur Vorbereitung eines jeden Spieltages eindrucksvoll vorzustellen. Er berichtete über die umfangreiche Technik anhand von Schauplänen die in den Stadien für diese Tätigkeit vorbereitet wird, wie die Arbeitsplätze von ihm und seiner Kollegen eingerichtet sind und anhand von beeindruckenden Videoausschnitten in welchem Zeitraum Hinweise zu den besonderen Vorkommnissen an den Schiedsrichter*in zu erfolgen haben. Skurrilitäten des Fußballalltages blieben dabei auch nicht unerwähnt. Zum Beispiel die unterschiedlichen Auswechsel – Slots bei verschiedenen Turnierformen ob Bundesligaalltag oder DFB-Pokal und sehr aktuelle Elfmeter und Abseitsentscheidungen. Alle Teilnehmer*innen an diesem Abend teilen neben der Liebe zum Fußball, nun auch eine völlig neue Erkenntnislage und sicherlich auch in Zukunft noch mehr Verständnis für diese, besonders unter einem öffentlichen Druck stehenden Tätigkeit. Folgendes Fazit dieses Abends könnte man ziehen: Der VfR Warbeyen hatte geladen, Guido Winkann geliefert und die Gäste und der Sport haben dazu gewonnen!